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Erstellt am: 05.03.2024
Zuletzt geändert am: 05.03.2024

Pressenewsletter #02 2024

Liebe Beauties, liebe Freundinnen und Freunde

Ich finde: Patient*innen sind heute nicht nur besser informiert als noch vor 5 Jahren, sondern auch souveräner, wenn es ums Thema ästhetische Medizin geht. Und ich erlebe jeden Tag, wie beständiger Fortschritt es ermöglicht, ihre Wünsche besser in Erfüllung gehen zu lassen. Auf dem Beauty-Kongress IMCAS Paris hatte ich viel Gelegenheit, mich dazu auszutauschen – und ich freue mich berichten zu können, dass viele Kolleg*innen meine positive Einschätzung teilen. Besonders heiß diskutiert wurden die News zu künstlicher Intelligenz, die uns schon jetzt oder in naher Zukunft neue Möglichkeiten eröffnet. Dabei geht es (zumindest noch) nicht um futuristische Revolutionen, sondern eher um ganz praktische Verbesserungen. 

Frisch von der IMCAS, aus Paris zurückgekehrt, möchte ich Sie in diesem Newsletter für drei Themen begeistern, die Erfahrung und Visionen beispielhaft vereinen.

Herzlichst,
Ihr Dr. Darius Alamouti

Vor einigen Wochen bin ich vom 25ten Pariser IMCAS zurückgekehrt. Im Gepäck: die Erkenntnis, wie groß die Rolle künstlicher Intelligenz (KI) in der ästhetischen Medizin schon heute ist – und wie groß sie noch werden kann.

Für Patient*innen auf den ersten Blick nicht wichtig, für Mitarbeitende in Praxen und Kliniken unverzichtbar: Bei der Verwaltung von Daten aller Art spielen Computeralgorithmen schon heute eine Rolle. Praxen und Kliniken – auch wir – speichern so viele Daten, dass die Suche nach relevanten Informationen intern eine Geduldsprobe und übergreifend, also z. B. landesweit, zu einer wahren Herkulesaufgabe wird. Ein Beispiel für aktuellen Einsatz von KI ist das Brustimplantatregister: Seit dem 1.1.2024 müssen die Daten aus Eingriffen hierher gemeldet werden. Gespeichert werden Angaben zum Implantat und medizinische Daten unter einem Pseudonym. Ziel der Vernetzung ist, bei Komplikationen mit Hilfe der KI schnellstmöglich Lösungen zu finden bzw. potentielle weitere Betroffene kontaktieren zu können, bevor Beschwerden entstehen. Müsste sich ein Mensch durch die Datensätze klicken, würden Jahre vergehen, bevor auffällige Muster entlarvt wären.

Auch mit KI-Lösungen, die mithilfe von Big Data körperliche Merkmale klassifizieren, kommen Patient*innen schon in Kontakt. Viele Hautanalyse-Systeme korrelieren bereits Bildanalyse mit Messdaten von Parametern wie Hautfeuchtigkeit, um Pflegeempfehlungen geben zu können. Doch KI kann noch mehr: Wir nutzen z. B. MelaFind, ein computergestütztes Bildgebungssystem, das Daten aus den tieferen Hautschichten eines auffälligen Muttermals mit 100 %-iger Objektivität erfassen, darstellen und auswerten kann. Selbst Robotik, also KI-gestützte teilautomatisierte Behandlungen, findet bereits statt. Bei uns hilft Artas, ein smarter Haartransplantations-Roboter. Er identifiziert vitale Haarwurzeln, entnimmt sie im perfekten Muster, halbiert die Behandlungszeit und minimiert Schmerzen. 
Paris gab einen Vorgeschmack auf das, was uns in nicht allzu ferner Zukunft erwartet. Es gibt Systeme, die nach Eingriffen Daten aus der Smartwatch mit der Patientenakte vernetzt und automatisch, frühzeitig und objektiv Alarm schlägt, wenn Patient*innen z. B. empfohlene Aktivitäts- oder Ruhezeiten missachten. 

Mein persönlicher Favorit: KI-Lösungen, die ästhetische Behandlungen zugleich individueller und umfassender machen. Auf Basis der Erfahrungen der Gesichtserkennung von Mobiltelefonen wurde KI z. B. dazu trainiert, anhand von über 80 Gesichtskoordinaten sowie knapp 7000 zugehörigen Abständen und Winkeln anhand eines Fotos millimetergenau festlegen zu können, an welcher Stelle ein Gesicht z. B. durch welche Maßnahme am effektivsten attraktiver gemacht werden kann. 

Soll nur das Foto optimiert werden, nicht die Haut, hat KI schon einen Durchbruch erzielt. Bewegtbild-Filter wie TikToks „Bold Glamour“ greifen auf dynamische Netzwerke zu, um die Haut in Videos störungsfrei zu glätten und Wangen, Lippen und Augen ohne das geringste Ruckeln zu optimieren. Noch hapert es den Lösungen allerdings an Individualität, bisher definiert die KI stereotyp, was schön ist. Für mich eine beruhigende Nachricht, denn im echten Leben können verantwortungsvolle Ärzt*innen verschönern, ohne dass die Persönlichkeit dabei auf der Strecke bleibt.

Augen für die Schönheit ...

Dass sich die Zahl der ästhetischen Eingriffe kontinuierlich steigert, ist bekannt. Im letzten Jahr hat sich bei mir aber der Eindruck eingestellt, dass der Boom für bestimmte Behandlungen erst beginnt. Ganz vorne in der Beliebtheit stehen die Augen. Dass Augen in der ästhetischen Sprechstunde seit Jahren eins der drei Top-Themen sind, liegt nahe. Strahlende, offene Augen sind der Joker für die Attraktivität, doch die Haut im Augenbereich ist von Natur aus bereits dünn. Wird die Haut durch Alterung und Stressfaktoren dünner und weniger elastisch, werden Schlupflidern, Falten und Augenringen Tür und Tor geöffnet. Die Analyse durch Google Trends bestätigt, wie groß das allgemeine Interesse ist: Stichworte zu diesem Thema wurden 2023 rund 15 Prozent häufiger gesucht als 2022. 

Die Palette, mit denen die ästhetische Medizin diesen Problemen begegnen kann, ist groß. Botulinumtoxin sorgt für eine entspannte Mimik. Die Augen öffnen sich wieder mehr, man sieht frischer und jünger aus. Gekonnt injizierte, klug gewählte Filler heben Falten an oder mildern bläuliche Schatten durch durchscheinende Gefäße ab. Bei der Ober- und Unterlidkorrektur wird überschüssige Haut dauerhaft entfernt, bei Behandlungen mit Laserlicht, Radiofrequenz- oder Ultraschall wird die Haut von innen heraus gestrafft. 

Doch: Wie immer braucht es erfahrene Behandler*innen, denn nicht jede Methode ist für jeden geeignet. Gerade die vermeintlich harmlose Fillerinjektion birgt Risiken. Ich empfehle den Snap-Test: Haut am Unterlid vorsichtig anheben, loslassen, messen, wie viele Sekunden vergehen, bis sie wieder aussieht wie zuvor. Ab 3 Sekunden rate ich von Standard-Injektionen ab, denn dann können durch Filler Pseudo-Tränensäcke oder nach außen gewölbte Lider („Ektropien“) entstehen.

Einen neuen Trend gibt es auch zu vermelden: Weil der Blick durch frühzeitige Fältchen und tiefe Augenringe müde wirkt und einen älter aussehen lässt, kommen vermehrt relativ junge Patient*innen wegen Augen-Treatments in die Sprechstunde. Für diese Altersgruppe empfehle ich als leicht verjüngende und zudem präventive Maßnahme das Treatment mit Botox in Kombination mit dem Fraxel-Laser. Es findet großen Anklang.

Kosten der Behandlungen (zuzügl. MwSt.): 
Kombibehandlung: Botox: (z.B. Augen, Mimikfalten) ab 144,- Euro +
IPL-Laser: Gesicht ab 220,- Euro

IPL-Laserbehandlung

Die Jahreszeiten-Uhr tickt: Jetzt Besenreiser und Krampfadern entfernen. Welche Methode ist dabei die richtige Wahl?

Besenreiser und Krampfadern an den Beinen betreffen nahezu die Hälfte der Deutschen. Jetzt kann man noch etwas gegen die Störenfriede tun, aber nicht mehr lange. Ab dem Frühling, wenn die Haut mit Sonne in Berührung kommt, ist die Behandlung allerdings nicht immer opportun. 

Meine Top-Tipps

1. Sklerotherapie
Die Verödung der Besenreiser mit einer feinen Spritze empfinden viele Patientinnen als schmerzhaft, aber sie verspricht dauerhaft gute Ergebnisse. Dafür wird in betroffene Gefäße ein Mittel injiziert, das die Gefäß-Innenwände schädigt. Der Körper kappt die Blutzufuhr, wodurch sich die Besenreiser in bindegewebsartige, unsichtbare Stränge umwandeln. 

Key Facts: 
für tiefe, größere Besenreiser
Kosten: pro Sitzung 50 - 150 Euro
(mindestens drei Tage lange sind Kompressionsstrümpfe Pflicht)
 

2. Laser-Treatment
Sind die Besenreiser relativ klein und oberflächlich, helfen die Lichtblitze des Lasers. Ihre Energie wird von den Farbpigmenten des Bluts in den Besenreisern absorbiert, die entstehende Hitze zerstört die Gefäße. Vorteil der Behandlung: keine Schmerzen, keine Down-time. Nachteil: Je nach Größe und Dicke der Gefäße sind zwei bis fünf Behandlungen notwendig!

Key Facts: 
für eher oberflächliche, kleine Besenreiser
Kosten: pro Sitzung 75 - 150 Euro
 

3. Kleber + Laser
Konservativ entfernt man Krampfadern durch „Stripping“, bei dem die betroffene Vene unter Vollnarkose herausgezogen wird. Wegen vieler Nachteile (Narkoserisiko, Schmerzen, Narben, Blutergüsse, Rückfallquote bei 30 %) bevorzuge ich die innovativere Kombination aus Kleber und ggf. Laser. In die Krampfader wirkt eine Art Sekundenkleber injiziert, was nicht mehr schmerzt als eine Blutentnahme. Der Kleber verschließt die Krampfader, der Körper erledigt den Rest. Wenige, seltene Nachteile (leichte Blutergüsse, verzögerte Wirkung) treffen auf viele Vorteile (Beine sofort wieder vorzeigbar, Kompressionsstrümpfe unnötig, keine Sport-Pause). Sollten nach einer gewissen Wartezeit noch sichtbare Krampfadern vorliegen, bieten sich verschiedene Lasertherapien zum Feintuning an.

Key Facts:
Für alle Krampfadern
Kosten: Venenkleber + Laser ab 4.000 Euro
 

4. Lifestyle
Venenschwäche ist oftmals weit mehr als ein ästhetisches Problem. Viele Betroffene leiden unter schweren, müden und schmerzenden Beinen. Da neben den Genen die Bindegewebsqualität ein entscheidender Faktor ist, sind das vor allem Frauen. Die beste Behandlung ist, das Problem durch venenfreundliche Alltagstipps im Keim zu ersticken. 

Das hilft:

+ Ausdauersport
+ Übergewicht vermeiden
+ Beine im Sitzen nicht übereinanderschlagen
+ Bei sitzender Tätigkeit jede Chance auf Bewegung ergreifen 
   (Treppe statt Fahrstuhl, Kollegen besuchen, statt sie anzurufen etc.)
+ Blutgefäße nicht unnötig stressen 
   (Kaffee, Sauna, Sonne, heiße Bäder etc. nur in Maßen genießen) 

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