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Otosklerose – Ursachen, Symptome, Behandlung

Otosklerose ist ein Zustand des Mittel- und Innenohrs. Etwa einer von 250 Menschen in Deutschland leiden unter dieser Erkrankung. Erfahren Sie mehr über die Ursachen, die Krankheit und die möglichen Therapien.

Was ist Otosklerose?

Was bedeutet dieses Wort überhaupt? Oto ist der griechische Name für Ohr und durch Sklerose, Mediziner meinen in der Regel den Prozess, durch den Organe oder Gewebe verhärten. Um es ganz einfach zu sagen, es ist eine Verhärtung im Ohr. Um die Krankheit zu verstehen, müssen wir zunächst wissen, wie die Schallübertragung im Ohr funktioniert. Die Schallwelle kommt zuerst mit dem Trommelfell in Berührung. Dann wird es über die Ossikel durch den Oberschenkelknochen ins Innenohr geleitet. Es erreicht Hammer, Amboss und Steigbügel. Diese drei Knochen müssen mobil sein, um den Klang durch Vibrationen weiter zu übertragen. Der Ton wird durch den Steigbügel am Übergang zum Innenohr übertragen. Bei Otosklerose ist diese Funktion beeinträchtigt. Der Steigbügel ist am meisten mit einem Knochenholz beschäftigt und wird dann unbeweglich. Diese Unbeweglichkeit führt zu Hörverlust, da das Signal an die Cochlea im Innenohr nicht mehr klar genug ankommt.


Was verursacht die Krankheit?

Die Ursachen für den Beginn der Otosklerose sind noch nicht klar. Es gibt jedoch bestimmte Faktoren, von denen angenommen wird, dass sie einen Einfluss auf ihre Entstehung haben. Einerseits werden genetische Bedingungen berücksichtigt, wenn der Zustand bei Verwandten häufig ist. Unterschiede sind auch zwischen männlichen und weiblichen Patienten zu beobachten. Frauen leiden doppelt so oft unter dieser Erkrankung wie Männer. Da die Krankheit während der Schwangerschaft schwerer wird, werden in der Regel auch hormonelle Einflüsse als mögliche Ursachen für die Krankheit berücksichtigt. Als mögliche Ursachen der Krankheit werden aber nicht zuletzt die Masern angesehen.
Es sind keine Maßnahmen bekannt, um das Entstehen der Otosklerose zu verhindern.


Welche Symptome treten auf?

Die Krankheit zeigt sich in der Regel aufgrund einer zunehmenden Taubheit, die zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr auftritt. Otosklerose wird bei 5 bis 9% aller Patienten mit Hörverlust diagnostiziert. Bei Taubstummen, weil der Schall nicht richtig übertragen wird, wird in 18 bis 22 % der Fälle ein Knochenstich beobachtet. Der Hörverlust tritt in der Regel zunächst einseitig auf, kann aber im weiteren Verlauf beide Ohren betreffen.

Oft ist der Grad des Zustandes in beiden Ohren unterschiedlich. Einige Patienten beschreiben auch, dass sie in lauten Umgebungen besser hören können. Andere mögliche Symptome sind Tinnitus (in der Regel im Bereich der unteren Töne) und Schwindel. Da die Entbeinung über einen längeren Zeitraum erfolgt, kann Otosklerose jahrelang unentdeckt bleiben, bevor der Hörverlust spürbar wird. In der Regel treten keine Schmerzen auf.

Am besten konsultieren Sie einen HNO-Spezialisten. Obwohl die Untersuchung des Trommelfells, des Mittelohrs und des Eustachian-Rohrs keine auffälligen Anzeichen aufweisen muss, kann in seltenen Fällen das sogenannte Zeichen von Schwartze als Symptom der Verhärtung diagnostiziert werden.

Dieses Zeichen ist eine rote Verfärbung der Trommelfellhöhle, die durch das Trommelfell sichtbar ist. Es ist nicht einfach, den Zustand zu diagnostizieren, aber die Diagnose ist
mit verschiedenen audiometrischen Messungen (Schallschwelle und Impedanz-Audiometrie) möglich. In einigen Fällen sind andere Tests erforderlich, wie z. B. ein Gleichgewichtstest, Röntgenaufnahmen der Region um das Ohr oder eine tympanometrische Cochlea-Szintigraphie (TCS), um eine aktive Entzündung zu erkennen.


Wie sieht die Behandlung aus?

Otosklerose kann nur erfolgreich chirurgisch behandelt werden. Die Heilungschancen sind besonders hoch. Bei mehr als 90% der Otosklerose-Patienten hat sich das Hören nach der Operation verbessert und bei etwa der Hälfte verschwindet der Tinnitus komplett. Therapien mit Medikamenten haben dagegen bisher wenig Erfolg gezeigt. 
In der Vergangenheit wurde die Tapedectomie durchgeführt, wodurch der Steigbügel und ein Teil der Basis des Steigbügels entfernt wurden. Der Steigbügel wird durch eine Prothese ersetzt, die mit dem Amboss verbunden ist. Dieses Verfahren wird als Step-Kunststoff bezeichnet. Heutzutage wird die Stapedotomie hauptsächlich verwendet. Bei der Stapedotomie wird nur der obere Teil des Steigbügels entfernt – der Fuß bleibt erhalten. Mit einem Laserstrahl oder einer kleinen Nadel wird ein kleines Loch im Fuß gemacht, um eine Prothese zu platzieren. Dieses Verfahren ist die derzeit am häufigsten angewendete Operation, da es weniger Komplikationen gibt. Insbesondere die Laser-Tapedotomie wird als äußerst präzise geschätzt. Die eingesetzten Prothesen helfen, die Schwingungen der Ossikel direkt auf das Innenohr zu übertragen. Der entfernte Steigbügel wird auf diese Weise gehandhabt und die Vibrationen der anderen, noch gesunden Ossikel werden an die Prothese weitergegeben.

Eine solche Operation kann unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt werden. Für weitere Informationen über den Verlauf und die Risiken der Operation, ist es am besten, Ihren HNO-Arzt zu konsultieren. Patienten, die nur einen leichten Hörverlust erleiden, sollten auch ein Hörgerät als Alternative in Betracht ziehen, um wieder besser zu hören. Der Prozess der zunehmenden Lähmung wird jedoch nicht auf diese Weise gestoppt, so dass eine regelmäßige Hörkontrolle erforderlich ist.

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