Kontaktieren Sie uns:
Privatärztliches Centrum
Dr. med. Darius Alamouti und Team
Historischer Nordbahnhof
Ostring 15 | 44787 Bochum

Regeln

Only words with 2 or more characters are accepted
Max 200 chars total
Space is used to split words, "" can be used to search for a whole string (not indexed search then)
AND, OR and NOT are prefix words, overruling the default operator
+/|/- equals AND, OR and NOT as operators.
All search words are converted to lowercase.

Regeln

Only words with 2 or more characters are accepted
Max 200 chars total
Space is used to split words, "" can be used to search for a whole string (not indexed search then)
AND, OR and NOT are prefix words, overruling the default operator
+/|/- equals AND, OR and NOT as operators.
All search words are converted to lowercase.

Schnellkontakt: 0234 - 911 76 80
Ihr Standort: Schönheitslexikon »  Nebenhodenentzündung 

Nebenhodenentzündung (Epididymo-Orchitis) – Ursachen und Symptome

Was ist eine Nebenhodenentzündung?

  • Epididymo-Orchitis ist eine Entzündung des Nebenhodens (der Seitenball, direkt neben den Hoden, der hilft, Spermien zu produzieren).
  • Orchitis bedeutet Entzündung am Hoden.

Da der Hoden und der Nearball so nah beieinander liegen, ist es oft schwierig anzugeben, welche der beiden entzündet sind oder ob sie beide entzündet sind. Daher wird häufig der Begriff Epididymo-Orchitis verwendet.

Was verursacht Epididymo-Orchitis?

Fast immer ist eine Infektion die Ursache. Die Ursache einer solchen Infektion kann sein:

  • Eine frühere Harnwegsinfektion
    Bakterien wie die E. coli können manchmal ihren Weg durch den Spermienführer finden, was zu einer Nebenhodenentzündung führt. Das kann in jedem Alter passieren, ist aber die häufigste Ursache bei Männern über 35 Jahren. Das liegt daran, dass der Urinfluss durch eine größere Prostata oder durch eine Verengung der Harnröhre blockiert werden kann. Eine solche partielle "Blockade" führt oft zu einer Harnwegsinfektion.
  • Sexuell übertragbare Störung (STD)
    Dies ist die häufigste Ursache von Nebenhodenentzündungen bei jüngeren Männern (aber es kann die Ursache bei jedem sexuell aktiven Mann sein). In der Regel geht es zusammen mit Chlamydien und Gonorrhoe. Bei Männern verursachen diese Infektionen fast immer eine Entzündung der Harnröhre. Manchmal wird die Infektion weitergehen und schließlich den Hoden und/oder den Nebenhoden durch das Spermarohr erreichen und infizieren.
  • Das Mumps-Virus
    Zuvor war dies eine der häufigsten Ursachen für Epididymo-Orchitis. Die Infektion mit dem Mumpsvirus verursacht insbesondere eine Schwellung der Speicheldrüsen. Bei Jungen kann es auch zu Nebenhodenentzündungen in etwa 20% der Fälle führen. Das Virus breitet sich durch die Blutbahn zu den Hoden aus. Bis 1987 landeten jedes Jahr 300 bis 800 Kinder und Erwachsene mit einer Meningitis durch Mumps im Krankenhaus. Aus diesem Grund wurde in diesem Jahr die Impfung gegen Mumps in das nationale Impfprogramm aufgenommen. Dies bietet auch persönlichen Schutz gegen Epididymo-Orchitis bei mehr als 95% der geimpften Menschen. Heute ist dieser Zustand fast nicht mehr vorhanden.
  • Eine Operation an der Prostata oder dem Harnleiter
    Manchmal gelangt ein Bakterium in die Harnröhre und dann in die Hoden. Epididymo Orchitis war einst eine häufige Komplikation der Prostatachirurgie. Aktuelle operationschirurgische Techniken haben dies stark reduziert.
  • Ungewöhnliche Ursachen
    Manchmal kann eine andere Infektion, an einem anderen Ort im Körper, zu Nebenhodenentzündungen führen. Das Bakterium erreicht dann die Hoden durch die Blutbahn. Beispiele für eine solch seltene Ursache sind Tuberkulose und Brucellose (Bang-Krankheit). Schistosomiasis (eine tropische parasitäre Infektionskrankheit, auch Bilharzia genannt) kann auch zu Nebenhodenentzündungen führen. Eine weitere seltene Ursache ist die Krankheit Morbus Behcet, bei der sich die Hoden entzünden können. Schließlich kann eine Schädigung des Hodensacks auch zu Epididymo-Orchitis führen.

Was sind die Symptome der Nebenhodenentzündung?

Die Symptome treten oft schon einen Tag nach der Infektion auf. Die betroffenen Hoden und/oder Byballs schwellen schnell stark an, die Kugeltasche wird größer, empfindlicher und rot. All dies kann sehr schmerzhaft sein. Wie bei jeder Entzündung wird die Krankheit von Fieber begleitet. Wenn Epididymo-Orchitis das Ergebnis einer anderen Infektion ist, können weitere Symptome auftreten. Bei einer Harnwegsinfektion, zum Beispiel, Schmerzen beim Wasserlassen. Im Falle einer Infektion der Harnröhre, sind es regelmäßige Entladung aus dem Penis.

Sind Studien und Tests erforderlich?

Suche nach Bakterien
Oft wird ein Urintest durchgeführt, wenn eine Infektion der Harnwege die Ursache zu sein scheint. Bei Verdacht auf eine sexuell übertragbare Infektion nimmt der Arzt einen Schwur des Harnleiters. Partner/innen, mit denen Sie sexuellen Kontakt hatten, müssen ebenfalls untersucht werden.

Untersuchung der Harnwege
Wenn eine Entzündung der Harnwege der Erreger zu sein scheint, kann eine interne Untersuchung der Harnröhre oder Blase durchgeführt werden.

Wie wird Epididymo Orchitis behandelt?

Im Allgemeinen wird ein Antibiotikum verschrieben. Das funktioniert in der Regel gut. In wenigen Tagen wird der Schmerz weg sein. Die Schwellung kann jedoch etwa eine Woche andauern. Welche Antibiotika gewählt werden, hängt von der Infektion ab. Wenn Epididymo-Orchitis durch eine sexuell übertragbare Infektion verursacht wird, sollte jeder sexuelle Kontakt vermieden werden, bis die Behandlung abgeschlossen ist. Sexuelle Partner müssen auch untersucht und oft Antibiotika verschrieben werden. Antibiotika töten keine Viren. Bei einer Virusinfektion wie Mumps werden Antibiotika nicht verschrieben. Schmerzen können durch Schmerzmittel und durch das Tragen von maßgefertigter Unterbekleidung bekämpft werden, die nicht zu eng ist.

Welche zusätzlichen Symptome können Nebenhodenentzündungen verursachen?

Die meisten Menschen genesen vollständig und haben keine zusätzlichen Symptome. Manchmal treten jedoch Beschwerden auf, wie z. B.:

  • Ein Abszess (eine Ansammlung von Eiter, verursacht durch Entzündung) im Hodensack. Manchmal ist eine kleine Operation erforderlich, um den Eiter zu entfernen.
  • Verminderte Fruchtbarkeit im betroffenen Hoden, vor allem, wenn die Entzündung durch Mumps verursacht wird.
  • Die Entzündung kommt regelmäßig (chronisch) zurück.
  • Sehr selten kommt es zu totem Gewebe im Hodensack. Dieses Gewebe muss dann operativ entfernt werden.

Sie haben Fragen? Nehmen Sie Kontakt auf:

Das Team von Dr. Darius Alamouti berät Sie gern.
Vereinbaren Sie noch heute einen Beratungstermin:

schriftlichpraxis@darius-alamouti.de
telefonisch0234 - 911 76 80
persönlichim Historischer Nordbahnhof | Ostring 15 | 44787 Bochum

Erfahren Sie mehr über Dr. Darius Alamouti

Schnellkontakt-Formular

Schnellkontakt Spalte 1
Schnellkontakt Spalte 2
Schnellkontakt Spalte 3
Die abgesendeten Daten werden nur zum Zweck der Bearbeitung Ihres Anliegens verarbeitet. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.