Der Occipitofrontalis ist ein breiter Muskel, der über der oberen Oberfläche der Kopfhaut liegt und sich von den Augenbrauen bis zu den oberen Nackenlinien der Occipitalknochen erstreckt. Der Muskel besteht aus einem Occipital- und einem Frontalteil, die durch eine faserige Hülle verbunden sind, die als epikranielle Aponeurose (Galea aponeurotica) bezeichnet wird. Sowohl der okzipitale als auch der frontale Teil enthalten ein Paar viereckiger Muskelköpfe.
Beide Teile des Occipitofrontalis werden vom Gesichtsnerv (CN VII) innerviert. Der frontale Teil wird von den Schläfenästen versorgt, während der Hinterhauptteil vom hinteren Ohrast des Gesichtsnervs innerviert wird. Die Blutversorgung des frontalen Teils erfolgt über die ophthalmischen und oberflächlichen Schläfenarterien, während der okzipitale Teil durch die hinteren Ohr- und Hinterhauptarterien vaskularisiert wird.
Die Funktion des Occipitofrontalis hängt davon ab, welcher Teil des Muskels sich zusammenzieht:
Das Platysma ist ein blattartiger Muskel, der sich in der oberflächlichen Halsfaszie des vorderen Halses befindet. Es entsteht aus der Haut und der Faszie der oberen Brust- und Schulterregionen und steigt entlang der anterolateralen Seiten des Halses auf. Die medialen Fasern des Platysmas setzen sich am unteren Rand des Unterkiefers und an der Haut der Unterlippe ein. Die lateralen Fasern des Platysmas setzen sich auf der Haut der perioralen Region ein, wo sie sich mit den verschiedenen Muskeln, die den Mund umgeben, vermischen und zur Bildung des Modiolus beitragen.
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