Ein Intimipiercing / Genitalpiercing - bei Männern und Frauen - ist eine Form von Körperschmuck. Es ähnelt anderen, besser sichtbaren Arten von Piercings. Mit einer Nadel wird ein Loch gemacht, und ein Schmuckstück wird am Körper befestigt, indem es durch das Loch gefädelt wird. Angehörige von Gesundheitsberufen sowie Piercing-Fachkräfte weisen darauf hin, dass die Praxis nicht ohne Risiko ist und nicht leichtfertig in Betracht gezogen werden sollte.
Ein Genitalpiercing sollte immer von einem zugelassenen professionellen Piercer durchgeführt werden. Nicht alle Staaten verlangen die Lizenzierung von Piercern, was bedeutet, dass in einigen Bereichen jemand mit sehr geringer Ausbildung einen Piercing-Salon eröffnen kann. Ein Hinweis darauf, dass Sie einen qualifizierten Fachmann gefunden haben, ist ein Zertifikat, aus dem hervorgeht, dass er oder sie bei der Association of Professional Piercers (APP) registriert ist - einer Organisation, die Sicherheitsregeln für Personen festlegt, die Piercings durchführen. Um bei der APP registriert zu werden, muss die Person die Einhaltung der Standards der Organisation nachweisen. Um das Piercing durchzuführen, reinigt der Piercer zuerst die Haut und markiert dann die Stelle, an der sich das Piercing befinden soll. Dann führt der Piercer die Nadel mit einem daran befestigten Schmuckstück durch die Haut. Nach Abschluss des Verfahrens sollte der Piercer Ihnen Anweisungen zur Pflege des Piercings geben.
Es gibt verschiedene Dinge zu beachten, wenn Sie sich für ein Piercing entscheiden:
Die häufigsten Komplikationen im Zusammenhang mit Genitalpiercing sind:
Es besteht auch ein potenzielles Risiko für Hepatitis B und C sowie für HIV / AIDS, sexuell übertragbare Krankheiten und andere Infektionskrankheiten. Diese Risiken können durch die Verwendung neuer, steriler Nadeln minimiert werden. Insbesondere bei bestimmten männlichen Piercings besteht die Gefahr einer Verengung der Harnröhre durch Narbengewebe. Impotenz ist auch ein potenzielles Risiko, wenn die Nadel versehentlich erektiles Gewebe durchstößt. Sie können das Risiko von Infektionen und allergischen Reaktionen verringern, indem Sie geeigneten Schmuck aus Metallen wie chirurgischem Edelstahl oder Titan verwenden. Genitalpiercings müssen täglich mit verdünnter Kochsalzlösung und Seife und Wasser sowie nach sexueller Aktivität gereinigt werden.
Menschen mit chronischen Erkrankungen sollten vorher mit ihrem Arzt über Piercings sprechen.
Eine der häufigsten Arten des weiblichen Genitalpiercings ist die vertikale Klitorishaube oder VCH. Dies ist ein vertikales Piercing, das durch die Haut erfolgt, die über der Eichel - dem abgerundeten Kopf - der Klitoris liegt. Dies führt zu einer direkten Stimulation der Klitoris beim Geschlechtsverkehr. Das VCH ist teilweise deshalb beliebt, weil die Richtung des Piercings der natürlichen Form des Körpers der Frau entspricht. Diese Art des Piercings dauert normalerweise vier bis sechs Wochen, um zu heilen. Die Klitoris selbst wird selten direkt durchbohrt. Bei den meisten Frauen ist die Klitoris nicht groß genug, um den Schmuck zu stützen. Es besteht auch ein sehr hohes Risiko, ernsthafte Nervenschäden zu verursachen, wenn die Klitoris durchbohrt wird.
Andere häufige weibliche Piercings sind:
Hier sind Tipps, um das Risiko von Komplikationen nach einem Genitalpiercing zu minimieren:
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