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Unbewusstes Zähneknirschen (Bruxismus)

Meistens passiert es im Schlaf und am nächsten Morgen schmerzen Kiefer, Kopf- oder Nackenmuskulatur: Unbewusstes Knirschen mit den Zähnen, medizinisch Bruxismus genannt, ist weit verbreitet – und sorgt nicht nur für die Beschädigung des Kauapparates, sondern ebenso für schmerzhafte Verspannungen und vieles mehr. Denn beim Zähneknirschen werden enorme Kräfte im Mund freigesetzt. Der Kaumuskel (Musculus masseter)  ist einer der stärksten Muskeln unseres Organismus und wird beim Zähneknirschen noch zusätzlich trainiert. So vergrößert sich die Kraft, die wiederum beim nächtlichen Knirschen auf die Zähne übertragen wird. Die Folgen werden beim Zahnarztbesuch sichtbar: Der Zahnschmelz ist stark beschädigt und mit der Diagnose Bruxismus wird zumeist eine Beißschiene verordnet. Doch häufig knirschen viele Patienten auch weiterhin mit ihren Zähnen und beißen eine solche Schiene wortwörtlich durch. Geplagt von zum Teil schweren Schmerzsyndromen machen sie sich auf die Suche nach anderen Therapiemöglichkeiten und werden fündig: Eine Botoxbehandlung kann hier ein sehr probates Mittel sein.

Botox bei Bruxismus – wie passt das zusammen?

Der Kaumuskel verfügt über enorme Kraft, mehr als der moderne Mensch tatsächlich in seinem Alltag braucht. Durch das permanente, zusätzliche „Training“ beim nächtlichen Knirschen nimmt die Muskelkraft nochmals erheblich zu. Die Folgen zeigen sich häufig auch im Gesicht: Es kann durch die Größenzunahme des Masseter-Muskels  sogar eine leicht viereckige Form erhalten. Es gilt also, den Muskel zielgerichtet zu schwächen statt ihn weiter zu stärken. Und genau hier setzt die Botoxtherapie an: Muskelentspannendes Botulinumtoxin wird an den entsprechenden Stellen injiziert und sorgt für eine Schwächung der Kiefermuskulatur. Das führt zu einer Reduzierung der Beißkraft – und sorgt somit für eine effiziente Linderung der Kiefer-, Kopf- und Nackenschmerzen. Viele Mythen und haltlose Gerüchte haben die Vorbehalte gegen Botox geschürt – zu Unrecht. Klicken sie hier für allgemeine Fakten und Information zum Medikament Botox. 

Beißschiene oder Botox – Sie haben die Wahl

Wie so oft in der Medizin fragen wir uns, worin liegen die konkreten Ursachen und was ist nur die Folge? Von Zahnärzten verordnete Beißschienen sind derzeit der übliche und meist gewählte Weg, um Zähneknirschen zu behandeln. Aber sind sie tatsächlich effektiv? Sogenannte Knirscherschienen zielen lediglich darauf ab, die bereits in Mitleidenschaft gezogenen Zähne nicht weiter zu beschädigen. Damit wird nur ein Symptom behandelt, aber nicht das Übel an der Wurzel gepackt: nämlich die Verhinderung der Beiß- und Muskelaktivität und somit eine nachhaltige Entlastung der Kaumuskeln.
Wortwörtlich tiefer geht bei Bruxismus die Botoxtherapie, die durch eine Injektion des Medikaments Botulinumtoxin für eine nachhaltige Schwächung der Masseter-Muskultaur sorgt – und somit das Knirschen verhindert. Mit einer Botoxbehandlung lässt sich der immer wiederkehrende Ablauf vom nächtlichen Knirschen stoppen. Denn diese Therapie geht andere Behandlungswege und ermöglicht so auch deutlich andere Resultate. Sie unterstützt Bruxismus-Patienten dabei, durch Entspannung den Kiefer locker zu lassen.
Die mit der Injektion von Botulinumtoxin einhergehende Schwächung der Kaumuskulatur ist nicht nur völlig unauffällig, sondern auch nur mit geringem Aufwand verbunden. Das lästige Einsetzen und Herausnehmen einer Schiene entfällt, im Mund befindet sich kein ungewohnter Fremdkörper und wer möchte seinem Bettnachbarn schon gern mit Beißschiene einen Kuss geben…

Sind mit dieser Behandlung der Kaumuskulatur Gefahren verbunden?

Unsere Antwort lautet: davon kann nicht die Rede sein. Bruxismus-Patienten sind zumeist noch nicht mit Botox in Verbindung gekommen und fragen verständlicherweise nach Nebenwirkungen und möglichen Gefahren. Etwaige Beeinträchtigungen des Kiefers oder der Muskulatur sind nicht zu verzeichnen, denn die Botoxtherapie sorgt unterschwellig für Resultate. Vorherige Schmerzen des Kiefergelenks oder in der Nackenregion reduzieren sich im Laufe der Wochen. Während das Medikament seine Wirkung entfaltet, kann es teilweise zu einem asymmetrisch Entspannungsverlauf kommen, der sich aber beim kompletten Wirkeintritt wieder aufhebt. Solche Nebenwirkungen können grundsätzlich bei der Behandlung mit Botox vorrübergehend auftreten, sind uns aber bei Bruxismus-Patienten  bislang nicht bekannt.

Wie lange hält der Effekt der Botoxtherapie an – und was kostet sie?

So individuell wie der Patient, seine Kiefermuskulatur und die Häufigkeit seines nächtlichen Zähneknirschens sind – so individuell zeigt sich bei ihm auch die Wirkung von Botulinumtoxin. Die Bruxismus-Behandlung ist in Dauer und Dosierung abhängig von der jeweiligen Ausprägung und Kraft des Masseters. Durchschnittlich ist im ersten Behandlungsjahr von drei und in den folgenden von zwei Therapien auszugehen.
Und was für Kosten fallen für eine solche Botoxbehandlung an? Neben der Anschaffung des Medikamentes kommen hier noch die Arztgebühren hinzu. Bei der Bruxismustherapie  werden die Präparate Botox / Vistabel eingesetzt. Da die Medikamente bisher noch nicht über eine spezifisch für Bruxismus  getestete Zulassung verfügen, kommen sie wie gewöhnlich in einer sogenannten Off-Label-Vereinbarung zum Einsatz. Hierzu addieren sich dann noch die Gebühren des Arztes, so dass Patienten von Kosten in Höhe von rund 300 Euro ausgehen sollten. Wer privat versichert ist, kann mit einer etwaigen Kostenübernahme rechnen. Dies sollte am besten im Vorfeld mit der Krankenversicherung abgeklärt werden.
 

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