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Darius Alamouti
in der Haranni-Clinic
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44623 Herne

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Melanom

Was ist ein malignes Melanom?

Das maligne Melanom ist eine bösartige Geschwulst, die von den Pigmentzellen der Haut ausgeht. Maligne Melanome sind deshalb oft - aber nicht immer - braun bis schwarz gefärbt. Sie können sich überall auf der Haut bilden. Neben den Melanomen gibt es verschiedene, auch gutartige, Hauttumore, die nicht immer eindeutig von einem Melanom zu unterscheiden sind. Dann muss der Tumor im Gesunden aus der Haut herausgeschnitten und mikroskopisch untersucht werden. Aus einem gutartigen Tumor kann durch die Operation niemals ein bösartiger Tumor werden. Das Hinauszögern einer Operation verschlechtert dagegen die Heilungsaussichten. Neben der frühzeitigen Operation spielt für die Heilungsaussichten die Tiefenausdehnung des Melanoms eine entscheidende Rolle. Auch großflächige Tumoren können geheilt werden, wenn sie nur oberflächlich wachsen.

Welcher Typ des malignen Melanoms liegt vor?

Nach Wachstum und Entstehungsort unterscheidet man verschiedene Melanom-Typen:

  • Das Lentigo-maligna-Melanoma (LMM) entwickelt sich bevorzugt an Gesicht, Hand und Nacken aus einem sich langsam vergrößernden, unregelmäßig gefärbten, schwarzbraunen Fleck.
  • Das oberflächlich spreitende Melanom (SMM) ist der häufigste Melanom-Typ. Aus einem flachen Pigmentherd entwickelt sich nach Monaten oder Jahren ein Knoten.
  • Das knotige Melanom (NM) wächst von Anfang an in die Tiefe; es kann schwarzbraun oder rot sein und einer Blutgefäßgeschwulst ähneln.
  • An Handtellern, Fußsohlen und unter den Finger- und Zehnnägeln entwickeln sich aus unscheinbaren Pigmentflecken die akrolentiginösen Melanome (ALM).

Wie wird der Eingriff durchgeführt?

Die Operation ist die Standardbehandlung des malignen Melanoms. Wenn das Melanom frühzeitig erkannt und operiert wird, sind die Heilungsaussichten sehr günstig. Je nach Befund erfolgt der vorgesehene Eingriff in örtlicher Betäubung oder in Allgemeinnarkose. Über die Einzelheiten und Risiken des Betäubungsverfahrens werden Sie gesondert aufgeklärt. Das Melanom wird "im Gesunden" herausgenommen. Das heißt, rund um den Tumor wird ein Sicherheitsabstand eingehalten. Die Größe dieses Sicherheitsabstandes hängt von der Tiefenausdehnung des Melanoms ab. Durch das Operationsfeld laufende Blutgefässe und Nerven oder andere Strukturen werden mit entfernt. Bei Melanomen an Fingern oder Zehen kann es eventuell erforderlich werden, Finger oder Zehe zu amputieren. Um den entstehenden Hautdefekt zu decken, kommen verschiedene Behandlungsarten in Frage, wie z.B. ein direkter Wundverschluss, eine Hautverpflanzung oder eine Hautverschiebung (Lappenplastik). Je nach Ausmaß und Lage des Defektes wird der Arzt die günstigste Möglichkeit auswählen und mit Ihnen darüber sprechen.

Können Zusatzmaßnahmen erforderlich werden?

Abhängig von der Art und Ausdehnung des Melanoms können zusätzliche Maßnahmen erforderlich werden:

  • Erweiterung der geplanten Maßnahme
    Unter Umständen ergibt es sich während der Operation, dass der geplante Eingriff ausgedehnt werden muss. Für eine derartige, unvorhersehbare Erweiterung der Operation bitten wir Sie bereits jetzt um Ihr Einverständnis. Sonst müssten wir den Eingriff abbrechen, um erneut mit Ihnen zu sprechen. Dadurch würde sich die Behandlung verzögern, die Risiken würden steigen.
  • Lymphknoten-Ausräumung
    In der Umgebung des Melanoms können sich in den Lymphknoten kleine Tochtergeschwülste bilden. Wenn diese Gefahr besteht, werden die Lymphknoten und das umgebende Fettgewebe ausgeräumt. Darüber werden Sie gesondert aufgeklärt.
  • Weitere Behandlungsmaßnahmen
    Das entnommene Gewebe wird eingehend mikroskopisch untersucht. Nach dem Ergebnis richtet sich eine evtl. notwendige Weiterbehandlung (z.B. Nachresektion, hypertherme Perfusion).

Ist mit Komplikationen zu rechnen?

Trotz größter Sorgfalt kann es bei der Operation des malignen Melanoms vereinzelt zu Störungen kommen. Die Häufigkeit und der Schweregrad der Komplikationen ist abhängig von der Lage und der Größe der Geschwulst. Zu nennen sind:

  • Verletzungen benachbarter Gewebe:
    Verletzungen von Hautnerven können zu vorübergehenden oder dauerhaften Missempfindungen. Taubheitsgefühl, seltener auch Schmerzen führen. Eine Schädigung von Bewegungsnerven kann Lähmungen zur Folge haben. Wurde ein Nerv berührt, normalisiert sich die Funktion in der Regel von alleine wieder. Wurde ein Nerv durchtrennt kann die Störung unter Umständen durch eine Nervennaht behoben werden.
  • Durch die Verletzung von Blutgefäßen kann es zu Blutungen oder Nachblutungen kommen. Je nachdem wie groß das Gefäß ist, kann extrem selten eine Blutübertragung erforderlich werden. Durch die Fremdblutübertragung kann es sehr selten zu Infektionen. z.B. mit Hepatitis-Viren, (Folge: Leberentzündung) oder extrem selten mit HIV (Spätfolge: AIDS) kommen.
    Fragen Sie Ihren Arzt, ob die Bereitstellung von Eigenblut möglich und sinnvoll ist!
  • Wundinfektion:
    Gelangen Krankheitserreger in das Operationsgebiet, kann es zur Vereiterung der Wunde kommen, die dann eröffnet werden muss. Die Wundheilung ist in diesem Fall verzögert, es kann sich eine berührungsempfindliche Narbe bilden. Äußerst selten gelangen Krankheitserreger in die Blutbahn und führen zu einer Blutvergiftung. Bei allen Infektionen sind weitergehende medikamentöse Behandlungsmaßnahmen erforderlich.
  • Narbenwucherungen:
    Bei einer entsprechenden Veranlagung oder nach einer Wundheilungsstörung können sich überschießende Narben bilden (z.B. Keloide). Nachbehandlungen können dann erforderlich sein.
  • Absterben von Gewebebereichen (Nekrose):
    Dazu kann es kommen, wenn die Wunde unter Spannung vernäht werden musste, Hautverpflanzungen oder andere Methoden der plastischen Chirurgie erforderlich waren. Die Wundheilung ist dann verzögert und die Narbenbildung ungünstiger. Korrekturoperationen sind in manchen Fällen möglich.
  • Lymphstauung:
    Wenn Lymphknoten und das umgebende Fettgewebe entfernt werden mussten, extrem selten auch ohne einen derartigen Eingriff, kann es zu Schwellungen, Lymphansammlungen (Serome) oder Lymphfisteln kommen. Schwellungen können durch Bandagieren, Massagen und Medikamente, Serome und Fisteln mit Punktionen und Druckverbänden behandelt werden. Unter Umständen kann die Behandlung langwierig sein.
  • Unverträglichkeitsreaktionen:
    Erfolgt der Eingriff in örtlicher Betäubung oder werden Schmerzmittel verabreicht, kann es in Ausnahmefällen zu Unruhe, Krämpfen, Atemstörungen, Blutdruckanstieg oder -abfall, Herzrhythmusstörungen, Herzschlagverlangsamung und/oder allergische Reaktionen (z.B. Juckreiz, Kreislaufreaktionen bis hin zum Schock) kommen, die u.U. lebensbedrohlich sein können und evtl. intensivmedizinische Behandlung erfordern
  • In sehr seltenen Fällen entwickeln sich Haut- und Weichteilschäden (Spritzenabzess, Absterben von Gewebe, Nerven- und Venenreizungen) und länger andauernde Beschwerden (Narben, Schmerzen) durch Einspritzungen vor, bei und nach dem Eingriff.
  • Selten sind Eiterung oder nässende Fisteln durch Fäden, die für ein besseres kosmetisches Ergebnis in der Haut belassen werden und vereinzelt durch die Haut nach außen durchspießen.
  • Lagerungsschäden:
    Wenn die Operation in Allgemeinnarkose durchgeführt wurde, kann es in seltenen Fällen zu Druckschäden an Nerven und Weichteilen durch die bei der Operation erforderliche Lagerung kommen; meist bilden sie sich innerhalb weniger Wochen zurück. In Einzelfällen können jedoch bleibende Beschwerden (z.B. Taubheitsgefühl, schmerzhafte Missempfindungen) oder Narben zurückbleiben. Das gilt auch für Hautschäden durch Desinfektionsmittel und/oder elektrischen Strom.

Über Ihre speziellen Risiken und die damit verbundenen Komplikationen informiert Sie Ihr Arzt im Aufklärungsgespräch näher.

Worauf ist zu achten?

  • Bitte beachten Sie, wenn der Eingriff ambulant durchgeführt wird, dass das Reaktionsvermögen nach der Narkose oder der Gabe eines Beruhigungs-, Schmerz- oder Betäubungsmittels vorübergehend beeinträchtigt ist. Lassen Sie sich bitte abholen. Sorgen Sie für eine ständige Aufsicht in den ersten 24 Stunden nach der Behandlung. Ferner sollten Sie in diesem Zeitraum nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, kein Fahrzeug steuern, nicht an gefährlichen Maschinen arbeiten und keine wichtigen Entscheidungen treffen.
  • Bitte befolgen Sie die Anweisungen des Arztes genauestens!
  • Der Wundverband schützt vor Störungen im Heilungsprozess. Belassen Sie ihn deshalb bitte auf der Wunde. Kommen Sie zum Wechseln des Verbandes an den vereinbarten Terminen in die Klinik oder Praxis.
  • Rauchen beeinträchtigt die Wundheilung. Vor allem nach plastischen Eingriffen (Hautverschiebung, Hauttransplantation u.ä.) müssen Sie deshalb darauf verzichten.
  • Der Arzt wird Ihnen mitteilen, ob eine Nachbehandlung notwendig ist, und wann und wo sie erfolgen soll.
  • Besonders wichtig sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen, zumindest für einen Zeitraum von 10 Jahren. Der Arzt überprüft dabei das Operationsgebiet und sucht nach Melanomen, die sich möglicherweise neu gebildet haben. Dafür besteht bei Ihnen ein erhöhtes Risiko. Sie sollten deshalb auch selbst den Zustand ihrer Haut beobachten und sich beim Arzt melden wenn Pigmentflecken oder Knoten neu auftreten oder sich verändern.

Über Ihre speziellen Risiken und die damit verbundenen Komplikationen informiert Sie Ihr Arzt im Aufklärungsgespräch näher.

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