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Privatärztliches Centrum
Dr. med. Darius Alamouti und Team
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Ihr Standort: Behandlungen » Falten »  Faltenbehandlung mit Füllmaterialien 
Erstellt am: 24.06.2015
Zuletzt geändert am: 16.05.2022

Faltenbehandlung mit Füllmaterial

Das ideale Füllmaterial zur Faltenbehandlung ist biokompatibel (es darf nicht abgestoßen werden), ohne allergenen Potential, es darf keinen Krebs erzeugen und hat ein gutes Langzeitergebnis, keine Nebenwirkungen und ein natürliches Aussehen. Es sollte außerdem elastische Fasern im Bindegewebe stimulieren, keinen Arbeitsausfall für den Patienten bedeuten und kosteneffektiv sein. Das "ideale Material" gibt es leider noch nicht, aber sehr viele Alternativen. Die zur Verfügung stehenden Materialien unterscheiden sich durch den mit ihnen zu erzielenden Auffülleffekt, durch die Langzeit- und die Nebenwirkungen.

Es gibt 3 Richtungen an Füllmaterialien

Welche Materialien können zur Faltenbehandlung verwendet werden?

Für die Korrektur der Faltenbildung stehen, je nach Lokalisation, verschiedene Methoden zur Verfügung. Im Bereich der Hautfalten kommt es zu einer Ausdünnung der Lederhaut, sodass eine Verbesserung nur durch Unterspritzung oder Straffung erreichbar ist. Im Folgenden werden verschiedene mögliche Verfahren aufgelistet: Eigenfett, "Implantation von Dermisfettstreifen", Kollagen, Artecoll, Hyaluronsäure und z.B. Botulinumtoxin A. Welches Verfahren davon in Frage kommt, muss von Fall zu Fall entschieden werden, wobei neben der Lokalisation auch die Hautsituation und die Tiefe der Falten ausschlaggebend ist. Auch für die Vergrößerung der Lippen kommen diese Verfahren zur Anwendung.

Faltenkorrekturen mittels Kosmetika

Laut Gesetz darf keine Art von Kosmetika durch die Oberhaut dringen, denn dieses dürfen nur Medikamente (Achtung: laut Werbung soll die Wirkung tiefer reichend sein. Das stimmt folglich nicht). Das heißt alle Kosmetika haben nur eine Wirkung (Faltenkorrektur) auf die Oberhaut und maximal eine indirekte Wirkung auf die problematische Lederhaut. Ebenso dringen teuere Produkte wie z.B. mit Kollagenzusätzen überhaupt nicht durch die Oberhaut, weil sie zu groß für die Hautschuppenzwischenräume sind. Schade, dass sie dafür Geld ausgeben.

Kollagen

Dieses vom Rind abstammende Kollagen wurde bereits Anfang der 70er Jahre an der Universität Standford / USA entwickelt. Die heute gängigen Produkte unterscheiden sich von der Abstammung des Rindes (amerikanisch, japanisch, deutsch usw.), von der Konzentration (3,5% - 6,5%) und von der Zusammensetzung (falls die Kollagen untereinander quer vernetzt sind, halten sie länger).

Hyaluronsäure

Diese injizierbare wasserklare, zähflüssige Flüssigkeit wird seit 1997 als Füllmaterial eingesetzt. Diese Zwischenzellsubstanz, welche in jedem Tier und Mensch vorkommt, wird in die Lederhaut oder tiefer (subkutan) appliziert. Die Moleküle sollen regenerative Prozesse des Bindegewebes unterstützen beziehungsweise beeinflussen. Dieser Vorgang wird als Matrixengineering bezeichnet. Die heute gängigen Produkte unterscheiden sich von der Abstammung (Hahnenkamm, gentechnologisch von Bakterienkulturen).

Milchsäure (SCULPTRA®, New-Fill®)

ist auf der Basis von Milchsäure (die im natürlichen Zustand im Körper vorkommt) als eine Polymilchsäure für das Auffüllen von Falten entwickelt. Es ist kein Allergietest notwendig. Es enthält keinerlei tierisch oder bakteriell gewonnene Substanzen.

Indikationen

  • Korrektur von Falten aller Art
  • Als Volumengeber
  • Narben
  • Hohlwangen
  • Lippenvergrößerung
  • Kinnakzentuierung
  • Wangenknochenakzentuierung
  • Eingesunkene Areale unter den Augen
  • Modellierung nach Gewebeverlust

 

Im Durchschnitt sind zwei Behandlungen notwendig. Abhängig von der Tiefe der zu behandelnden Zone kann eine Sitzung ausreichen, oder es können bis zu drei Behandlungen im Abstand von 2 bis 4 Wochen notwendig werden. Sie können jedoch sofort nach der Injektion das Resultat sehen. Die Intensität der Reaktionen (Schwellung, Bluterguss, Rötung) variiert je nach der behandelten Zone. Sie sind in jedem Fall harmlos und von kurzer Dauer und können sofort mit Make up überdeckt werden. Das injizierte Volumen bewirkt eine sofortige Auffüllung der Falten. In einer zweiten Phase kommt es, wie alle Füllmaterialien durch die Neubildung von Kollagenfasern zu einem natürlichen und weichen Aufbau des Bindegewebes und damit zu einem Ausgleich von Falten und Konturdefekten. Die Bildung einer faserigen Lederhaut, hervorgerufen durch das Implantat (Neokollagenose) ist verantwortlich für die Auffüllung. Diese Neokollagenose (natürliche Umstrukturierung des Gewebes) bleibt trotz der Resorption der Polymilchsäure-Mikropartikel erhalten. Seine Wirksamkeit bei der Auffüllung erstreckt sich über mehrere Monate. Die Nebenwirkungen sind wie bei allen biologischen Implantaten; Opens internal link in current window siehe Kollagen.

Dermalogen®, Isologen®, Autologen®

Noch haltbarer und verträglicher hinsichtlich allergischer Reaktionen soll das Dermalogen® sein, ein Kollagenpräparat, das aus fremder, menschlicher Haut gewonnen wird. Hier spricht man von einer Haltbarkeit über einem Jahr. Dasselbe ist möglich aus der eigenen Haut und nennt sich Autologen®. Überschüssige Haut wird dem Patienten entnommen und wird in injizierbares Kollagen umgewandelt. Der Nachteil von Autologen ist, dass sehr viel Haut gebraucht wird um einpaar "Milliliter" Kollagen zu erhalten. Die Krönung in dieser Hinsicht ist das Isolagen®. Hier werden in einem speziellen Verfahren die eigenen Bindegewebszellen des Patienten aufbereitet, kultiviert und zur Herstellung von körpereigenem Kollagen gebracht, dass wieder injiziert werden kann. Eine geniale Idee! Von der Entnahme des Hautstücks bis zur Verfügbarkeit des Kollagens vergehen 8 Wochen.

Das Beste: Die Bindegewebszellen können in einer Gewebebank solange wie gewünscht am Leben erhalten und jederzeit wieder zur Produktion von Kollagen veranlasst werden.

Das heißt: Sie geben mit 40 Jahren etwas Haut ab; die altert nicht oder langsamer weiter, weil sie speziell behandelt wird und allen Umweltschäden entzogen ist. Und Sie können Sich mit 65 Jahren Ihr eigenes jugendliches Kollagen in die Falten füllen lassen. Das kommt dem Traum vom Jungbrunnen doch schon sehr nahe. Die Firma sitzt in New Jersey und bietet ihr Verfahren seit 3 Jahren an; genau so lange sollen die besten Resultate bisher auch anhalten. Man darf gespannt sein. Möglicherweise ist das ein Verfahren, von dem Sie demnächst in den Medien hören werden.

Fettunterspritzung / Lipofilling / Liposhifting

Bedingt durch den Alterungsprozess kommt es zum Untergang des Fettgewebes. Betroffene Regionen sind z. B. die Schläfe, die Oberlippe, die Wange, die Nasenlippenfalte und die Zornesfalte. Nicht nur der Ersatz geschwundener Strukturen sondern auch die Verstärkung vorhandener Strukturen, wie die Wangenknochen ist ein Einsatzgebiet der Fetttransplantation. Nicht nur normale Gesichtstrukturen können hiermit behandelt werden sondern auch angeborene und vorher erworbene Veränderungen wie:

  • bei Nasenmissbildungen,
  • bei nachher Verbrennungspatienten,
  • Unregelmäßigkeiten nach Unfällen,
  • nach Gesichtsknochenbrüchen,
  • Korrekturen nach Lippenspalten und nicht entwickelte Gesichtsbereiche.

Die Absaugung und Wiedereinspritzung (Lipofilling / Liposhifting) von eigenem Fettgewebe ist entstanden als Nebeneffekt der Fettabsaugung. Das oberflächliche Fettgewebe wird mittels einer groben Nadel in den Defekt hineingespritzt; sogar eine Überkorrektur wird erwartet, wonach dann eine Modellierung (mit den Fingern wird es zu Recht geformt) des Implantates folgt. Diese Prozedur wird meistens unter Lokalanästhesie Injektionsspritze vollzogen. Im Gegensatz zu vielen anderen Füllmaterialien wird das eigene Fett in das subkutane Gewebe oder sogar intramuskulär injiziert. Bis heute sind keine Kontraindikationen bekannt. Bis zu 60 % des eigenen Fettgewebes bleibt bis zu einem Jahr an der Injektionsstelle. Mehrere Wiederholungsinjektionen nach drei und sechs Monaten Intervall bessern die maximale Korrektur meistens und oft für permanent. Das beste Ergebnis erreicht man nach der zweiten bis dritten Injektion.

Implantation von Lederhautfettstreifen

Hier wird nach der Methode verfahren Gleiches mit gleichem zu behandeln! Eine Verdünnung der Lederhaut wird mit einem Lederhauttransplantat korrigiert. Die Lederhaut-Fett-Transplantate gehören zu den freien Transplantaten, die zum Beispiel von einem Hautüberschuss vor dem Ohr abstammen. Soll der gesamte Lippenbereich harmonisiert werden, wird bei einem leichten operativen Eingriff ein schmaler Lederhaut-Fett-Streifen (z.B. vor dem Ohr entnommen) durch einen Schnitt im Mundwinkel in die Lippen eingeführt. Um eine Lederhaut-Fettstreifen zu erhalten, wird vor der Operation in dem ausgewählten Bereich die Oberhaut mit einem Schleifgerät abgetragen. Nachträglich folgt die Entfernung und Transplantation.

Acrylate (Artecoll®)

Artecoll (unter der Leitung von Prof. Dr. G. Lemperle) ist seit 1990 ein injizierbares Implantat, mit dem Gesichtsfalten und andere Gewebedefekte dauerhaft behandelt werden können!

Das Material wird nicht abgebaut. Artecoll besteht aus kleinen Kunststoffkügelchen, die in ein Gel aus niedrig konzentriertem Kollagen eingelagert sind. Jeder Ampulle Artecoll ist ein Lokalanästhetikum beigefügt. Das Kollagengel wird mit zunehmender Zeit durch den körpereigenen Stoffwechsel abgebaut, die Kunststoffkügelchen werden von körpereigenem Gewebe umschlossen. Das Ergebnis ist bleibend.

Silikonöl

Da Silikonöl in den meisten EU Ländern, Japan und in den USA zur Behandlung von Falten und Brustunterspritzung nicht mehr eingesetzt wird, möchte ich Ihnen hier nur nahe legen von diesen Ölen die Finger weg zulassen. Bitte unterscheiden sie Silikonimplantat von Silikonöl. Die neuen Implantate sind in vieler Hinsicht unschlagbar gut und die Öle führen leider nach jahrelanger bester Verträglichkeit zu extremen allergischen Reaktionen, welche nur radikal operativ beseitigt werden können.

Zum schlechten Ruf in Deutschland führte wohl der Umstand, dass billiges und qualitativ schlechtes Silikonöl aus dem Osten in unseriösen Kosmetikinstituten unter dem Ladentisch gekauft und Ihren Kundinnen gespritzt wurde. Auch das seit 1990 eingeführte, verbesserte Mikrosilikonimplantat zur Faltentherapie namens Bioplastique® führte erneut bei vielen Patienten zu den bereits bekannten extremen allergischen Reaktionen. Eine andere spezielle medizinische Zubereitung des Silikon-Polymers Polisiloxane ist PMS 350®.
Bitte nicht benutzten.

Gore-Tex

Dieses Produkt wird seit 1969 von Herrn Gore für den medizinischen Bereich eingesetzt. Die Anforderungskriterien für Implantationsmaterialien, wie: leicht modellierbar, nicht krebserregend, keine Allergie auslösend, leichte Entfernbarkeit, gewebeintegriert, biokompatibel, vielseitig Verwendbarkeit und Verfügbarkeit in ausreichender Menge, wurde von Polytetrafluorethylen (Gore-Tex, Teflon) erfühlt. Die Zwischenräume des porösen Materials ermöglichen es dem Bindegewebe einzuwachsen und es damit zu festigen und akzeptieren. Technik: Abhängig von der Gore-Tex Form gibt es verschiedene Techniken. Bei Gore-Tex-Platten sollten die Implantate flächenhaft aufeinander gelegt werden. Zum Lippenrotaufbau werden Gore-Tex-Fäden mit Nadeln durch die Haut in Taschen eingeführt.

Mögliche Komplikationen

Bedingt durch das poröse Material kann es ggf. zu Infektionen und Eiterungen kommen, welches nur durch eine Entfernung behoben werden kann. Nach 3-4 Monaten kann wieder neues Material eingesetzt werden.

Die Gore-Tex Streifen können sich bei Patienten mit einer ausgeprägten Gesichtbewegung (Mimik) zu einer Art Regenrinne oder Rolle verformen, die dann sichtbar werden. Die Gore-Tex Fäden können ggf. an den Enden durch die Haut sichtbar sein oder sogar durch die Haut durchbrechen, wenn sie zu oberflächlich zu liegen kommen.

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