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Bauchnabelkorrektur, Umbilicoplastik, Belly Button, Umbilicoplasty, Nabelanomalie

Bauchnabelkorrektur, Bauchnabeloperation

Bauchnabelkorrektur - Informationen, Preise und Kosten

Der Bauchnabel rückt in den Mittelpunkt des modischen Interesses. Etwa zur gleichen Zeit wie bauchfreie Tops und T-Shirts, kamen Bauchnabelpiercings und Tatoos in der Bauchnabelgegend auf.

So war bereits im Jahre 2003 mehr als jeder zehnte Deutsche tätowiert: Fast 10 Prozent der Deutschen ist tätowiert und 5,5 Prozent gepierct. Bei Männern sind Tattoos beliebter als Piercings: 10,5 Prozent haben ein Tattoo, lediglich 2,6 Prozent Ringe und Knöpfe im Körper (Quelle: Ärzte Zeitung).

Und auch dank Viva, MTV und in einschlägigen Popmagazinen wurde dem Bauchnabel plötzlich sehr viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt als je zuvor. Musik- und Hollywoodstars warten nicht nur mit einem perfekt geformten Bauch sondern auch mit einem makellosen Bauchnabel auf: die ideale Form ist schmal, oval und leicht eingebuchtet. Gerade bei Frauen wird der Wunsch nach einem derartig perfekten Bauchnabel zunehmend größer.

Es gibt unterschiedliche Faktoren, die die Bauchnabelform beeinflussen. Wesentlich ist die Geburt, bei der dem Bauchnabel seine spätere Form gegeben wird, aber auch durch eine Schwangerschaft, infolge nachlassender Hautelastizität mit zunehmendem Alter, durch massiven Gewichtsverlust oder Fettabsauen kann der Bauchnabel verformt werden. Seltener ist eine unansehnliche Bauchnabelform kongenital, es handelt sich dann um eine sog. Nabelanomalie.

Typen der Nabelanomalie sind

  • der Amnionnabel, bei dem das Amnion über die Haut wächst und dadurch einen Hautdefekt verursacht, und
  • der Haut- oder Fleischnabel, bei dem die Bauchhaut die Nabelschnur überwuchert, sodass der innere Teil des Nabels nach der Abheilung deutlich hervorsteht.

Bauchnabelanomalie

Nicht jede dieser Nabelanomalien regrediert von alleine, manche müssen durch eine Operation beseitigt werden. Bereits für Kinder kann eine Nabelanomalie wie der Fleischnabel sehr unangenehm werden, wenn Sie im Schwimmunterricht von ihren Kameraden dafür verspottet werden. Deshalb ist es möglich, eine Bauchnabelkorrektur schon im Kindesalter durchzuführen.

Häufiger kommt es allerdings vor, dass ganz gewöhnliche Bauchnabel als unschön empfunden werden, weil sie zu hoch oder zu tief liegen oder eine nicht ganz perfekte Gestalt haben. Wird eine Bauchnabelkorrektur durchgeführt, so erfolgt ein kleiner Einschnitt, der die Nabelform dahingehend anpasst, dass ein runder oder ovaler Bauchnabel modelliert wird, der weder besonders hoch noch ausgesprochen tief liegt.

Die Bauchnabeloperation ist ein sehr kleiner Eingriff, daher empfiehlt es sich, ihn zeitgleich mit einer Bauchdeckenstraffung oder Fettabsaugung am Bauch vorzunehmen, um Kosten und Risiken zu verringern. Das Resultat der Operation kann dadurch sogar besser werden, wenn etwaige Fettpolster dabei verschwinden.

Der Bauchnabeltrend ist übrigens keineswegs so neu, wie mancher vielleicht glauben mag. Beispielsweise wird der Bauchnabel in einigen afrikanischen Kulturen schon seit Jahrhunderten mit mystischen Symbolen oder mit Piercings aus Horn oder auch Holz versehen. Häufig hat dies einen religiös-kultischen Hintergrund: der Bauchnabel ist ein Zeichen für Fruchtbarkeit, Geburt und Leben. Die Sehnsucht nach einem attraktiven Bauchnabel steht also in guter Tradition. Wie genau der ideale Bauchnabel beschaffen sein soll, bestimmt jede Frau selbst, und diejenigen, denen ihr Nabel nicht zusagt, haben immerhin die Option, eine operative Bauchnabelkorrektur vornehmen zu lassen.

Was ist bei der Arztwahl für eine Bauchnabelkorrektur zu beachten?

In Deutschland ist die Bauchnabelkorrektur eine relativ junge Spielart unter den Schönheitsoperationen. Aufgrund dessen und wegen einer gewissen Voreingenommenheit bezüglich dieses kleinen operativen Eingriffs wird dieser derzeit noch nicht von allzu vielen plastischen Chirurgen vorgenommen. Daher ziehen einige Patienten in Betracht, die OP im Ausland durchführen zu lassen.

Einige unerlässliche Voraussetzungen sind für das Gelingen der OP zu berücksichten: berufliche Qualifizierung und Fachkompetenz, Erfahrung und zwischenmenschliches Vermögen des behandelnden Arztes. Die Bezeichnungen "Facharzt für Plastische Chirurgie" und "Facharzt für Plastische und ästhetische Chirurgie" sind rechtlich geschützt und dürfen nur von ärzten mit der entsprechenden Qualifikation angeben werden. Anderweitige Titel sind mit Vorsicht zu genießen, selbst, wenn sie allzu ähnlich formuliert sind – „Plastischer Chirurg“ dürfte sich rechtlich gesehen, jeder nennen.

Es gibt einige Dachverbände plastischer Chirurgen wie etwa die DGPRÄC (Deutsche Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und ästhetische Chirurgie). U. a. findet man in der Internetpräsenz ein Verzeichnis mit einer Suchfunktion, die es ermöglicht, einen Facharzt in der Umgebung zu finden. Während seiner Fachausbildung hat jeder Facharzt für plastische Chirurgie 600 oder mehr Operationen vollzogen. Durch die Mitgliedschaft im DGPRÄC verpflichtet er sich außerdem zur regelmäßigen Weiterbildung auf medizinischer und technischer Basis.

Von der fachlichen Qualifikation einmal abgesehen, kommt es auch auf die Erfahrung im gewählten Sektor an. Je mehr Schönheitsoperationen ein Chirurg auf seinem Spezialgebiet schon vorgenommen hat, desto souveräner wird er den Eingriff angehen und desto ästhetischer wird das Resultat aussehen. Es ist daher sinnvoll, sich als Patient über den Arzt zu informieren und nachzuhaken, wie viele Bauchnabelkorrekturen (bzw. ähnliche OPs im Bauchbereich) er schon ausgeführt hat.

Wichtig bei einer Bauchnabelkorrektur: Die Hygiene

Ganz wichtig und leider nicht immer selbstverständlich ist das Befolgen der Hygienevorschriften innerhalb der Praxis oder Klinik. Sie sollten sich einen eigenen Eindruck darüber verschaffen, am besten während einer unverbindlichen Besichtigung, denn nicht immer spiegelt die Website oder der Prospekt den tatsächlichen Zustand wieder. Es kann ebenfalls von Vorteil sein, sich in Internetforen über empfehlenswerte Fachärzte zu informieren.

Im Vorgespräch zur OP sollte der behandelnde Arzt zum einen Ihre Anamnese vornehmen und Sie über mögliche Risiken aufklären, zum anderen Ihr spezielles angestrebtes Behandlungsergebnis mit Ihnen besprechen, denn kein Bauchnabel ist wie der andere und der operative Eingriff muss je nachdem abgewandelt werden. In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass der Arzt sogar gänzlich von der Operation abrät, wenn bestimmte Risikofaktoren es unwahrscheinlich machen, dass der Eingriff gelingt. Zwischen dem Vorgespräch und dem Behandlungstermin müssen mindestens 14 Tage liegen – dies ist die rechtlich garantierte Bedenkzeit, die einem Patienten grundsätzlich zusteht und daher vom Arzt eingehalten werden muss.

Ein nicht unwesentliches Kriterium bei der Auswahl des richtigen Arztes ist der Kostenfaktor. Niedrigere Behandlungskosten gehen in der Schönheitschirurgie fast immer mit qualitativen Einbußen einher, deshalb sollten Sie sich keinesfalls auf "Schnäppchen" einlassen. Eine ungefähre Einschätzung der Behandlungskosten sollte eine Praxis oder Klinik auch dann leisten können, wenn das Vorgespräch noch nicht stattgefunden hat. Beim Kostenvergleich sollte man darauf achten, welche Leistungen im Preis inbegriffen sind und welche erst im Nachhinein aufgeschlagen werden – Kosten die auf den ersten Blick niedrig zu sein scheinen, entpuppen sich gelegentlich durch spätere Zuschläge als deutlich teurer als erwartet. Dies gilt genauso für operative Eingriffe im Ausland. Zwar werden Eingriffe wie die Bauchnabelkorrektur in Tschechien, Polen oder Ungarn ausgesprochen preiswert durchgeführt, fraglich ist allerdings, ob dies einschließlich der Kosten für Anfahrt (zum Vorgespräch, zum Eingriff und zur Nachsorge) und übernachtung immer noch kostengünstiger ist als eine OP in Deutschland. Dazu kommt, dass staatliche Versicherungen oder Garantien bei auftretenden Behandlungsschnitzern im Ausland nicht greifen.

Im Vorfeld der Bauchnabelbehandlung

Faktoren, die den Hergang der Operation beeinträchtigen könnten, sollten im Vorfeld möglichst ausgeschlossen oder verringert werden. Darunter fällt der Verzicht auf Alkohol und blutverdünnende Medikamente (z.B. Aspirin) und Zigaretten, denn rauchen wirkt sich negativ auf die Durchblutung aus (Arterienverengung).

Der Eingriff einer Bauchnabelkorrektur

Im Vergleich zu anderen plastischen Operationen ist die Bauchnabelkorrektur (auch: Umbilicoplastik) ein relativ kleiner Eingriff und dauert selten mehr als eine Stunde. Wird sie zusammen mit einer Bauchdeckenstraffung oder Fettabsaugung durchgeführt, dauert die OP natürlich länger. Normalerweise wird die Bauchnabeloperation lokal anästhesiert, da eine Vollnarkose hierbei mehr Risiken mit sich bringt als Vorteile und überdies teurer ist, es sei denn die Vollnarkose wird vom Patienten explizit eingefordert.

Kurz vor der OP kennzeichnet der Arzt die geplante Schnittführung mit einem Filzstift auf der Haut des Patienten. Mittels dieser Kennzeichnung kann der Arzt auch während der Operation, wenn die entspannten Muskeln die Nabelform optisch verändern, noch erkennen, wo er schneiden muss.

Oft genügt ein relativ kleiner Schnitt in der Nabelgegend, durch den der Chirurg Fettgewebe und Haut beseitigt. Befindet sich der Bauchnabel optisch zu tief, wird auch umliegendes Gewebe abgesenkt. Ist der Nabel optimal modelliert, werden die geöffneten Hautteile in den Bauchnabel hineingeschoben und der gesetzte Schnitt mit selbstauflösenden Fäden genäht – dabei wird darauf geachtet, möglichst wenig Narbengewebe zu produzieren. Im Anschluss wird ein steriler Verband angelegt, damit die Wunde entzündungsfrei ausheilt.

Die Nachsorge einer Bauchnabelkorrektur

Dadurch, dass es sich bei der Bauchnabelkorrektur um einen sehr kleinflächigen Eingriff handelt, ist die Nachsorge relativ unkompliziert. Innerhalb der ersten Tage wird die Bauchwunde verbunden oder mit einem Pflaster versehen und je nach Bedarf mit einem Aseptikum behandelt, sodass keine Bakterien in die Wunde gelangen können. Duschen sollte man am Operationstag nicht mehr und auch Solarium, Sauna, Baden, Schwimmen und bewegungsintensiver Sport sind für ein bis zwei Wochen tabu – gerade letzterer kann zu vermehrter Narbenbildung führen.

Wird die Nachsorge gewissenhaft durchgeführt, lassen sich die meisten Risiken umgehen. So gut wie unvermeidlich ist jedoch die Entstehung einer kleinen Narbe von der Schnittführung. Probleme beim Abheilen oder ein unvorsichtiger Schnitt bei der OP können dazu beitragen, dass die Narbe größer wird als geplant. Dies kann dazu führen, dass das Behandlungsergebnis letztlich weniger ansprechend ist als der natürliche Bauchnabel es war. Während die meisten Symptome, namentlich Rötungen, Schwellungen oder Hämatome, innerhalb kurzer Zeit zurückgehen sollten, kommen vereinzelt schwerere Nebenwirkungen der Operation zustande, wie etwa Infektionen. Diese können sich vom Bauchnabel aus über das Bauchfell hinweg und auf weiteres Gewebe ausdehnen, wenn sie nicht beizeiten festgestellt werden.

Die Bauchnabelkorrektur – pro und contra

In Fachkreisen wird über die Umbilicoplastik heiß debattiert. Die Bauchnabelkorrektur sei ein Modetrend, der die Risiken nicht wert sei, die er berge - so sehen das zumindest viele Ärzte. Denn auch, wenn es sich um eine kurze OP handle, bringe sie durchaus die gleichen Risiken mit sich, die auch größere Eingriffe bergen. Außerdem produziere die OP so gut wie immer eine Narbe, die im Nachhinein mehr irritieren könne, als der Bauchnabel an sich. Summa summarum: Die Risiken stünden in keinem Verhältnis zum Nutzen. Dem pflichtet sogar ein kompletter Dachverband bei: die GÄCD (Gesellschaft für ästhetische Chirurgie Deutschland). Abgesehen davon ist auch der Kostenaufwand für die Korrektur eines Bauchnabels unverhältnismäßig. Etliche Ärzte verweigern daher, die Bauchnabelkorrektur einzeln vorzunehmen, und bieten den Eingriff nur zusammen mit einer anderen OP im gleichen Bereich an (z.B. Bauchdeckenstraffung oder Fettabsaugung).

Andererseits ist auch der Wunsch eines Patienten nach einem schönen Bauchnabel berechtigt und auch, die durch eine Operation zu erreichen. Da es keine objektiven Voraussetzungen gibt (und nie geben wird), die darüber verfügen, ob der chirurgische Eingriff an einem bestimmten Körperteil erlaubt ist oder nicht, liegt die Entscheidung darüber, ob er eine Bauchnabelkorrektur trotz der o. g. Risiken vornehmen lassen möchte, in den Händen des Patienten. Andersherum kann allerdings auch kein Arzt genötigt werden, diese Bauchnabel-Operation durchzuführen.

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