Das Bauchnabelpiercing ist besonders
bei Frauen und weiblichen Jugendlichen verbreitet und beliebt, man könnte
auch vom Einsteigerpiercing sprechen. Voraussetzung dafür ist, dass der
Bauchnabel tief genug liegt, um das Abstoßrisiko möglichst gering zu
halten. Das Bauchnabelpiercing wird in die Hautfalte ober- oder unterhalb des
Nabels gestochen und sitzt meistens vertikal. Auch horizontale
Bauchnabelpiercings sind möglich, diese sind aber anfälliger für
Komplikationen.
Die Wundheilung beim Bauchnabelpiercing gehört mit zu den umständlichsten, da der Bauch bzw. Bauchnabel ständiger Bewegung bzw. Reizen durch Laufen, Bücken und Kleidung ausgesetzt ist.
Ausheilung: bis zu 3 Monaten
Nachsorge:
In den ersten vier Wochen sollte
das Piercing 2x täglich mit einer farblosen Hautdesinfektionslösung
(z.B. Octenisept) besprüht bzw. gereinigt werden. In der ersten Woche
sollten Sie darauf achten, dass der Nabel nicht nass wird, d.h. kein Schwimmen
oder Baden und während des Duschen am besten ein wasserfestes Pflaster
über den Nabel kleben. Während der Wundheilung kann auch hier
gelbliches Wundsekret austreten, dieses sollte sie vorsichtig mit einem
Wattestäbchen oder beim Duschen entfernen.
Bauchnabelkorrektur / Umbilicoplastic / Belly Button Umbilicoplasty
© Dr. med. Darius Alamouti
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