






TV-Fernsehbericht über Hautkrebsrisiko am Strand von Mallorca 2003, PRO7 - taff
„Sonnenbraun" heißt das Sportsziel Zeitgenossen unseres Alters, zwischen Mai und September. Doch die meisten machen auf dem Weg zu kaffeebrauner Haut einen Umweg über blutorangenen Teint, soll heißen, sie Sonnen sich falsch und riskieren Hautkrebs.
Jetzt gibt es ja eine ganz klare Zahl, die Anzahl der Hautkrebserkrankungen hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten verdoppelt aber das ist anscheinend noch nicht bei jedem angekommen.
Wir haben uns auf Mallorca mit einem Hautarzt einige Grillhähnchen genauer angesehen, und zeigen ihnen jetzt wie Sie sich richtig sonnen.
Wer seine Haut so verbrennen lässt muss damit rechnen das er sie schädigt, und Hautkrebs produziert. Besonders gefährdet, der gemeine Europäer vom Hauttyp 2, blassrot oder Hauttyp 1, bierbäuchig verbrannt.
Dr. Alamouti: „Das sind meist die typischen Engländer, die sind sehr, sehr sonnenempfindlich. Das Problem ist das sie meistens auch noch faul sind und keine Sonnencreme nutzen, dann kommen sie hier an den Strand und sind erstmal knatschrot.“
Isabel möchte sich für ein verlängertes Wochenende in diesem Fünf-Sterne Dorinthotel in Cap de Mar auf Mallorca erholen, und sich eine gesunde, attraktive Urlaubsbräune zulegen. Das Wetter und die Poolanlage laden auch zu ausgiebigem Sonnenbaden ein, doch zuvor will die 31 jährige von unserem Dermatologen wissen, worauf sie achten muss.
Dr. Alamouti ist Experte in Sachen Anti-Aging, und rät gerade Frauen von praller Sonnenenstrahlung ab: „Vom Hauttyp sind Sie, wie die meisten Deutschen, Hauttyp 2, das heißt Sie müssen schon damit rechnen, die erste Zeit die Mittagssonne zu meiden, und Sie sollten auf jeden Fall in den ersten Tagen einen Lichtschutzfaktor von 50 bis 60 nutzen. Damit wären Sie auf der sicheren Seite.“
Mit guten Tipps, Handtuch und entsprechender Sonnencreme ausgestattet, sucht sich Isabel einen Platz an der Sonne, doch spätestens in der Mittagszeit soll sie sich in den Schatten legen, so der Dermatologe. In der Zwischenzeit macht sich Dr. Alamouti auf den weg zum Strand nach Palmera, und muss nicht lange suchen um das erste Sonnenopfer in der prallen Mittagshitze zu finden:
„Hallo ich bin Dermatologe, wir sehen gerade den wunderschönen Ausschlag den Sie da haben, seit wann haben Sie das denn?“
Touristin: „Seit zwei Tagen“
Dr. Alamouti: „Und was machen Sie da drauf?“
Touristin: „Ich habe eine Creme bekommen.“
Dr. Alamouti: „Also wir nennen so was „Mallorca-Akne", dass haben Sie wahrscheinlich schon gehört, meist verursacht durch die Kombination von Cremes und Sonneneinstrahlung. Sie sollten wissen, dass die Sachen, die Sie jetzt falsch machen, Sie später leiden lassen. Wenn ich mir Ihr Dekolleté ansehe, zeigt das schon einige Veränderungen. Wann waren Sie zuletzt beim Hautarzt?“
Touristin: „Kann ich Ihnen nicht sagen, wahrscheinlich ewig und drei Tage her.“
Dr. Alamouti: „Ewig und drei Tage. Das zeigt ja langsam schon Veränderungen, Sie müssten wirklich 30er Sonnenschutz aufwärts verwenden.“
Dr. Alamouti verweist auf einen hellhäutigen Urlauber: „Sie sind ja ein hervorragendes Beispiel, wie man es nicht machen sollte“
„Unbeabsichtigt!“ beteuert der Urlauber.
Dr. Alamouti: „Schauen Sie mal, Sie haben, das kann man hier sehr gut sehen, den Umstand das sich ihre Haut wirklich wehrt. Die wird natürlich rot, und später auch braun, aber wenn Sie sich einmal die Lage ihrer Sommersprossen ansehen, sind die meist genau da, wo die Sonne hinkommt, die Haut versucht sich zu schützen, man sieht auch ganz deutlich, das einige Muttermale bei Ihnen nicht so ganz koscher sind. Wann waren sie denn zuletzt bei einem Hautarzt? Wahrscheinlich ist das Ewigkeiten her.“
Urlauber: „Ja, das ist Ewigkeiten her.“
Dr. Alamouti: „Sie haben schon ein paar Kandidaten, die zeigen Anzeichen dafür dass da Veränderungen passieren. Es gibt so Kriterien auf die wir achten, wie Farbunterschiede, Wachstumsformen. Wenn sie „Füßlein“ bilden, heißt das, dass Sie aktiv sind. Zwei von den drei Muttermalen die ich bei Ihnen untersucht habe, besitzen diese Merkmale schon. Ich will Ihnen jetzt aber nicht zu sehr den Urlaub verderben.“
„Das haben Sie schon" antwortet der Urlauber.
Und da sich Isabel ihren Urlaub auch nicht mit einem Sonnenbrand vermiesen will, legt sie sich nach 2 stunden in den Schatten. Anders als diese junge Engländerin vom Hauttyp 1, blass, mit Sommersprossen, meist mit blauen oder grünen Augen.
Dr. Alamouti: „Sie ist rothaarig, hervorragend mit Sommersprossen bestückt, und man sieht hier richtig klassische weiße Haut, das ist phänomenal dass sie sich traut, sich so in die Sonne zu legen. Sie wird wunderbare Ergebnisse haben.“
Dr. Alamouti: „So, unser Urlaub ist zu ende, wie kamen sie klar?“
Isabel: „Die Empfehlungen waren ganz toll ich habe mich auch daran gehalten, Sonnebrand habe ich keinen bekommen, das einzige was ich spüre ist ein bisschen Hautausschlag, und das die Haut im Gesicht etwas spannt.
Dr. Alamouti: „Da würde ich ihnen empfehlen das sie mal irgendwas belebendes im Spa-Bereich bekommen, zum entspannen. Das würde ihnen zum Abschluss ganz gut tun, damit Sie gut nachhause kommen.“
Zum abschwellen und entspannen der gestressten Gesichtshaut wird Isabel im Beautycenter des Hotels eine Algenmaske aufgetragen, nach 15 minuten Einwirkzeit werden mit der Maske trockene Hautpartikeln gelöst, Haut und Gast sind sichtbar entspannt: „Nachdem ich diese guten Tipps des Hautarztes befolgte, habe ich keinen Sonnebrand bekommen, dieses Spannungsgefühl welches ich nach so einem Sonnentag hatte, habe ich mit dieser Maske behandeln können, ich habe ein Frischegefühl auf der Haut.
Ein Gefühl nachdem sich unsere potentiellen Hautkrebskandidaten noch sehnen werden.
Hautkrebsvorsorge / Hautkrebserkennung / Schutz vor Hautkrebs
Narbenbehandlung
Erkennen und behandeln von Melanomen
Hyperpigmentierung
Hautkrebsvorsorge 2005
Hautkrebsvorsorge 2006
Verringerung des Hautkrebsrisikos